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2:0 Auswärtssieg in Wismar- Dynamo bleibt in der Erfolgsspur!

2:0 Auswärtssieg in Wismar- Dynamo bleibt in der Erfolgsspur!

Für den einen oder anderen Dynamo-Kicker war diese Partie keine gewöhnliche, denn gleich 4 Dynamos trugen in der Vergangenheit mal das Anker-Trikot.

Auf dem Kunstrasenplatz entwickelte sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch mit guten Chancen auf beiden Seiten. Besonders auf der rechten Abwehrseite hatte Schwerin große Probleme mit den quirligen Anker-Spielern. Eine spielentscheidende Szene dann nach einer guten halben Stunde als Thomas Friauf eine Kopfballrückgabe der Anker-Abwehr erahnte und dazwischen spurtete und alleine auf das Tor zulief. Der hinterhereilende Jano Stapelmann zog die Notbremse und erhielt folgerichtig die Rote Karte. Von nun an war Dynamo feldüberlegen.Trotzdem ging es torlos in die Kabine.

Nach dem Wechsel drückte Dynamo weiter auf das Tor, scheiterte aber immer wieder am gut aufgelegten Kevin Suppa im Anker-Gehäuse. So auch nach gut einer Stunde, als Clemens Lange einen Geistesblitz hatte und wunderschön auf Thomas Friauf durchsteckte. Der 30-Jährige war alleine durch, doch seinen straffen Abschluß parierte Suppa überragend. (60.) Kurz darauf setzte Dima Pylypchuk einen Freistoß auf die Latte. (68.) Als sich langsam die Angst breitmachte, dass heute irgendwie kein Tor fallen würde, schickte der ehemalige Anker-Spieler Hannes Köhn Thomas Friauf in die Schnittstelle. Der vierfache Torschütze vom letzten Wochenende traf bei seinem Abschluß den Ball nicht optimal, was in diesem Fall die Flugbahn aber so unberechenbar machte, dass das Leder irgendwie ins Tor plumpste. (73.) Dynamo verpasste es in der Folge den Sack zuzubinden und wäre dafür dann um ein Haar bitter bestraft worden: Nach einer geklärten Ecke pfiff Schiedsrichter Steffen Ludwig mit einmal und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Darüberhinaus zeigte er Dmytro „Dima“ Pylypchuk glatt Rot für ein vermeintliches Revanchefoul. Zwei Minuten vor dem Ende war das natürlich die riesige Chance um auszugleichen. Doch Sven Scharnitzki im Dynamo Gehäuse ahnte die Ecke, tauchte runter und hielt ganz stark! In der 5. Minute der Nachspielzeit konnte Anker nochmal gefährlich abschließen, doch der Schuß ging über das Tor. im Gegenzug konterte Dynamo sehr sehenswert über den einmal mehr bärenstarken Hannes Köhn und Daniel Scheel, der einmal mehr den Knipser der letzten Wochen Thomas Friauf schön freispielte: 2:0! Das war die letzte Aktion, dann wurde abgepfiffen.

Dynamo verdiente sich diese eminent wichtigen drei Punkte durch eine klare Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. Das Team, angetrieben vom starken Kapitän Figo Grube, glaubte bis zum Schluß an sich und schob sich durch diesen Sieg dichter an Bölkow ran, das gegen Kühlungsborn verlor.

SG Dynamo Schwerin: Sven Scharnitzki – Nico Leistikow, Denny Jeske, Marcel Grube, Vasil Kostadinov (46. Daniel Scheel) – Hannes-Michel Köhn, Petro Alergush – Thomas Friauf, Dmytro Pylypchuk, Marvin Arnheim – Clemens Lange
Des Weiteren im Kader: Ole Szabries – Tim-Ole Arnheim, Dennis Baumann

FC Anker Wismar II: Kevin Suppa – Mohamed Rumlan Ahmed (46. Fabian Herzberg), Hannes Rath, Marcel Heine, Lasse Krastel, Göran Skripskausky (88. Issam Alnajar), Pierre Gomm (71. Tobias Greiner), Mathias Schnöckel, Jano Stapelmann, Martin Gagelmann, Tom Hannemann
Des Weiteren im Kader: Hannes Behning, Tony Levetzow, Denis Georgius

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